IoT-Konnektivität für Robotik: bereit für weltweites Wachstum?

Mobile robot connecting wirelessly to multiple mobile networks worldwide, illustrating IoT connectivity for robotics.

Ein Roboter, der technisch einwandfrei funktioniert, ist eine Herausforderung. Denselben Roboter anschließend bei Hunderten oder Tausenden Kunden in verschiedenen Ländern betriebsbereit zu halten, ist die nächste. Roboter senden Telemetriedaten, empfangen Software- und Firmware-Updates, kommunizieren mit der Cloud und liefern fortlaufend Betriebsdaten.

Sobald Roboter international ausgerollt werden, entstehen länderspezifische Unterschiede bei Mobilfunknetzen, Netzabdeckung, Datenverarbeitung und Sicherheit. IoT-Konnektivität für Robotik wird damit zu einem strategischen Bestandteil internationaler Skalierbarkeit und nicht zu einer nachträglichen Randnotiz.

Internationale Robotik erfordert mehr als einen gut funktionierenden Roboter

Während der Entwicklung liegt der Fokus meist auf Hardware, Software, Sensorik, Autonomie und Funktionalität des Roboters. Konnektivität wird häufig auf die Umgebung des ersten Pilotaufbaus ausgelegt. Eine Lösung, die in einer Testumgebung etwa in den Niederlanden gut funktioniert, leistet bei einem Kunden in Deutschland, Spanien oder den Vereinigten Staaten nicht automatisch dasselbe.

Beim internationalen Rollout haben Organisationen es mit unterschiedlichen Mobilfunkanbietern, wechselnder Netzabdeckung, lokalen Anforderungen an Datenverarbeitung und Sicherheit sowie größeren Mengen an Telemetrie-, Video- oder Sensordaten zu tun. Die Konnektivitätsarchitektur muss daher nicht nur für den aktuellen Pilotaufbau geeignet sein, sondern auch für die Länder, die für die Zukunft geplant sind.

Roboter werden Teil der IoT-Infrastruktur

Moderne Roboter funktionieren zunehmend nicht mehr nur als eigenständige Maschinen. Autonome mobile Roboter, Inspektionsroboter, Landwirtschaftsroboter und vergleichbare Systeme tauschen Informationen mit der Cloud, Flottenmanagementsystemen und Supportumgebungen aus. Konnektivität ist erforderlich für Monitoring, Telemetrie, Software-Updates, Standortdaten, Remote-Support und die Erfassung von Betriebsdaten.

Damit stellen sich für die Robotik dieselben Fragen, die bei anderen internationalen IoT-Anwendungen längst relevant sind: welche Mobilfunknetze verfügbar sind, wo Daten verarbeitet werden, wie ein Support-Team aus der Ferne Zugriff auf einen Roboter erhält und wie Hunderte oder Tausende Verbindungen verwaltet werden, ohne dass für jedes Land eine eigene technische Infrastruktur nötig ist. Für Roboterhersteller und -entwickler wird Konnektivitätsmanagement damit Teil der Produktstrategie und nicht nur Aufgabe der IT-Abteilung.

Multi-Roaming verringert die Abhängigkeit von einem einzelnen Mobilfunkanbieter

Netzverfügbarkeit ist eine zentrale Frage bei internationaler Robotik. Ein Anbieter, der an einem Standort starke Abdeckung bietet, leistet einige Kilometer weiter manchmal weniger. Dieses Problem verschärft sich, sobald Roboter bei verschiedenen Kunden und in mehreren Ländern eingesetzt werden.

Thingsdata liefert Multi-Roaming-SIM-Karten, die gleichzeitig Zugang zu mehreren Netzen geben. Darüber hinaus ermöglicht die Multi-IMSI-Funktion, mehrere Anbieter auf einer einzigen SIM-Karte zu kombinieren. Mit beiden Technologien wechselt ein Roboter automatisch zum stärksten verfügbaren Netz, ohne Single Point of Failure. Organisationen, die international skalieren, müssen dadurch nicht für jeden neuen Markt erneut einen lokalen Konnektivitätsanbieter suchen und integrieren.

Das Ziel ist, dass eine Organisation, die Roboter entwickelt, sich nicht fortlaufend mit Konnektivitätsfragen befassen muss und dass derselbe Roboter in verschiedenen Ländern und Umgebungen nach einer einheitlichen Architektur ausgerollt werden kann.

Datenverbrauch, Latenz und Sicherheit bei Roboterkonnektivität

Nicht jeder Roboter hat denselben Konnektivitätsbedarf. Ein autonomer Roboter, der hauptsächlich Statusinformationen und Telemetriedaten sendet, hat ein anderes Muster als ein Inspektionsroboter, der große Mengen an Kamerabildern verarbeitet. Bei Videoanwendungen ist die Upload-Geschwindigkeit oft entscheidend, während bei anderen Anwendungen eine niedrige Latenz eine größere Rolle spielt.

Auch die Sicherheitsanforderungen unterscheiden sich je nach Anwendung. Je nach Situation sind ein privater APN, ein VPN oder zusätzliche Zugriffsbeschränkungen relevant. Thingsdata bietet diese Optionen standardmäßig an.

Zukunftssichere SIMs verhindern kostspielige Anpassungen im Feld

Roboter stehen oft jahrelang im Feld, manchmal an schwer zugänglichen Standorten. Eine Netzwerkänderung darf dann nicht bedeuten, dass jemand vor Ort eingreifen muss.

Thingsdata unterstützt SGP.32, den GSMA-Standard für eSIM und IoT-Anwendungen. Profile werden damit sicher und aus der Ferne verwaltet und aktualisiert. Für Roboterhersteller bedeutet dies, dass die Konnektivitätsebene mitwächst, ohne dass die Hardware im Feld angepasst werden muss. Das macht den Einsatz von Robotern zukunftssicher, auch wenn der kommerzielle Rollout Jahre nach der Entwicklung noch auf neue Länder oder Netze ausgeweitet wird.

Ein Roboter-Rollout erfordert zentrales Konnektivitätsmanagement

Bei zehn Robotern lassen sich Verbindungen noch relativ einfach einzeln kontrollieren. Bei tausend Robotern ist das keine skalierbare Arbeitsweise mehr. Eine internationale Roboterflotte erfordert daher zentralen Einblick in die Konnektivität aller Geräte.

Über Thingsdata Control verfolgen Organisationen den Status von SIM-Karten, Verbindungen und Datenverbrauch in einem Dashboard, auch wenn Roboter gleichzeitig in mehreren Netzen aktiv sind. Über APIs verknüpfen Organisationen diese Daten direkt mit ihren eigenen Monitoring-, Support- oder Flottenmanagementsystemen. Konnektivitätsmanagement wird damit Teil der bestehenden operativen Infrastruktur, statt eines separaten Tools daneben.

Das ist vor allem relevant für Organisationen, die selbst Roboter entwickeln oder liefern. Sie möchten nicht nur wissen, ob ihr Roboter technisch funktioniert, sondern auch, dass die Verbindung verfügbar ist, wenn Remote-Support benötigt wird.

Internationale Skalierbarkeit beginnt bei der Konnektivitätsstrategie

Die Frage ist letztlich nicht nur, ob ein Roboter eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Wichtiger ist, ob dieselbe Konnektivitätsarchitektur von einem lokalen Pilotaufbau zu einem internationalen Rollout mitwachsen kann.

Deshalb ist es sinnvoll, bereits während der Entwicklung die Länder zu berücksichtigen, in denen die Roboter in den kommenden Jahren eingesetzt werden. Das verhindert, dass Sie die Konnektivitätsinfrastruktur neu entwerfen müssen, sobald sich der kommerzielle Rollout beschleunigt.

IoT-Konnektivität als Grundlage für internationale Robotik

Die Robotik entwickelt sich in Richtung größerer Stückzahlen. Dadurch verschiebt sich die Herausforderung von reiner Produktentwicklung zu skalierbarem internationalem Rollout.

Thingsdata ist ein unabhängiger IoT-Konnektivitätsspezialist, der nicht an einen einzelnen Lieferanten gebunden ist. Mit einem Portfolio von mehr als fünf Konnektivitätspartnern, Multi-Roaming, Multi-IMSI, SGP.32, Thingsdata Control und flexiblen Tarifmodellen bauen wir gemeinsam mit Organisationen eine Konnektivitätsinfrastruktur auf, die mit ihrem Robotik-Rollout mitwächst, vom ersten Pilotaufbau bis zum Einsatz in mehreren Ländern.

Stehen mehrere Länder auf Ihrer Planung, und möchten Sie wissen, ob Ihre aktuelle Konnektivitätsarchitektur darauf vorbereitet ist? Kontaktieren Sie uns unter +31-85-0443500 oder info@thingsdata.com.

Jochem Koppes

Written by:

Jochem Koppes

Owner & Director

Spezialisiert auf hochwertige IoT-Konnektivität, IoT-Hardware und Datenverarbeitungslösungen.

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