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TCP
TCP (Transmission Control Protocol) ist ein Kommunikationsprotokoll, das in Computernetzen verwendet wird. Es ist eines der grundlegenden Protokolle der Internet Protocol (IP)-Suite, zu der auch IP und ICMP gehören. TCP sorgt für eine zuverlässige, strukturierte und fehlergeprüfte Übermittlung von Daten zwischen Anwendungen, die auf Hosts in einem Netz laufen. Dazu werden die Daten in Pakete aufgeteilt, über das Netz gesendet und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Es stellt sicher, dass die Pakete in der richtigen Reihenfolge empfangen werden und dass keine Daten während der Übertragung verloren gehen oder beschädigt werden.
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CAN Bus
Was ist CAN-Bus? CAN-Bus (Controller Area Network) ist ein serielles Kommunikationsprotokoll für zuverlässigen, effizienten und echtzeitfähigen Datenaustausch zwischen elektronischen Komponenten – ganz ohne zentrale Host-CPU. Ursprünglich in den 1980er-Jahren von Bosch für die Fahrzeugelektronik entwickelt, findet CAN-Bus heute breite Anwendung in der industriellen Automatisierung, Medizintechnik, Land- und Baumaschinen sowie in IoT-Umgebungen. Wie funktioniert CAN-Bus? Beim CAN-Bus sind alle angeschlossenen Geräte (sogenannte Nodes) über ein gemeinsames Kommunikationsmedium – den Bus – verbunden. Jedes Gerät kann Daten senden und empfangen. Die Kommunikation basiert auf einem Prioritätssystem, bei dem die wichtigsten Nachrichten zuerst übertragen werden. Im Gegensatz zu IP-basierten Netzwerken verwenden CAN-Bus-Systeme keine Adressen zur Identifikation der Teilnehmer, sondern Message IDs, die den Nachrichtentyp beschreiben. Dies macht das Netzwerk besonders modular, skalierbar und fehlertolerant. Zentrale Merkmale des CAN-Bus Bidirektionaler Datentransfer über ein LeitungspaarNur ein Twisted-Pair-Kabel ist nötig, um mehrere Geräte zu verbinden. Störsichere KommunikationDifferenzielle Signalübertragung sorgt für hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Nachrichtenbasiertes ProtokollNachrichten werden priorisiert versendet – ideal für Echtzeitanforderungen. Robust und zuverlässigFunktioniert auch unter extremen Bedingungen und bei elektrischen Störungen. Fail-Safe-MechanismusBei Übertragungsfehlern erkennt das Protokoll Konflikte selbstständig und setzt die Kommunikation fort. Anwendungsbereiche von CAN-Bus FahrzeugelektronikKommunikation zwischen Motor, ABS/ESP, Getriebe, Airbag, Beleuchtung, Cockpit und Komfortsystemen. Industrielle AutomatisierungAnsteuerung von Motoren, Sensoren und HMIs über Embedded-Controller, z. B. in Robotik oder Produktionslinien. Land- und BaumaschinenHydraulik, Steuerung und Telemetrie werden über ein einziges CAN-Netzwerk gekoppelt. Gebäudeautomation und HLKLokale Kommunikation zwischen Steuerungen in intelligenten Gebäuden. IoT und Edge-DevicesEinsatz in Mikrocontrollern und Gateways für Datenerfassung und Analyse. Vorteile von CAN-Bus Weniger VerkabelungZweiadrige Verbindung statt separater Leitungen pro Signaltyp. EchtzeitkommunikationDurch priorisierte Datenübertragung geeignet für zeitkritische Prozesse. KosteneffizientEinfache Netzwerkstruktur, minimaler Hardwareaufwand. Hohe ZuverlässigkeitGeringe Störanfälligkeit, automatische Fehlererkennung und -korrektur. SkalierbarkeitUnterstützung von Dutzenden von Nodes – ohne zentrale Steuerungseinheit. Varianten des CAN-Bus CAN 2.0A/B – Ursprüngliche Spezifikation (11- oder 29-Bit-Identifier) CAN FD (Flexible Data Rate) – Höhere Datengeschwindigkeiten und größere Nutzlasten (bis zu 64 Bytes pro Nachricht) LIN, FlexRay, MOST – Alternative Protokolle für spezielle Anforderungen in der Fahrzeugtechnik Weitere Informationen Sie möchten CAN-Bus in Ihr industrielles Netzwerk oder Ihre fahrzeugbasierte IoT-Lösung integrieren? Thingsdata bietet passende Hardware, Konnektivität und Protokoll-Gateways zur Erfassung, Auswertung und Weiterleitung von CAN-Bus-Daten. Kontaktieren Sie uns unter +31 (0)85 0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unsere CAN-kompatiblen Produkte im Thingsdata-Webshop.
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Ubuntu
Was ist Ubuntu? Ubuntu ist ein Open-Source-Betriebssystem, das auf Debian Linux basiert. Es ist bekannt für seine Benutzerfreundlichkeit, Stabilität und vielseitige Einsetzbarkeit – sowohl auf Desktops als auch auf Servern, Embedded-Systemen und in Cloud-Umgebungen. Ubuntu ist vollständig kostenlos nutzbar und verfügt über eine große, aktive Entwicklergemeinschaft. Aufgrund seiner Zuverlässigkeit, regelmäßigen Sicherheits-Updates und umfangreichen Hardwareunterstützung ist Ubuntu besonders beliebt in professionellen und industriellen Umgebungen. Anwendungsbereiche von Ubuntu Ubuntu wird in zahlreichen Szenarien eingesetzt, unter anderem in: Web- und ApplikationsservernHosting von Webseiten, Datenbanken, APIs und Backend-Systemen in der Cloud. Netzwerkmanagement und IT-SicherheitEinsatz als Plattform für Router, Firewalls, VPN-Server und Netzwerkanalyse-Tools. IoT und Edge ComputingLeichtgewichtige Ubuntu-Varianten wie Ubuntu Core laufen auf Embedded-Hardware für Datenaufnahme, Telemetrie und lokale Verarbeitung. Virtualisierung und ContainerisierungVollständige Unterstützung für Docker, Kubernetes, LXD und KVM. Desktops und WorkstationsMit grafischer Benutzeroberfläche (z. B. GNOME oder KDE) für den täglichen Einsatz oder für Entwicklerumgebungen. Wichtige Merkmale von Ubuntu Benutzerfreundliche OberflächeDie GNOME-Desktopumgebung bietet eine intuitive Bedienung ähnlich wie bei modernen Betriebssystemen. Regelmäßige UpdatesAlle sechs Monate erscheint eine neue Version. LTS-Versionen (Long Term Support) erhalten 5 Jahre Support. Zugriff auf Tausende SoftwarepaketeEinfache Installation über APT, Snap oder Flatpak. Sicherheit und StabilitätStandardmäßig mit Sicherheitsupdates, Benutzer- und Rechteverwaltung, Verschlüsselung und Firewallunterstützung. Open Source und anpassbarVolle Quellcodezugänglichkeit macht Ubuntu ideal für maßgeschneiderte industrielle Anwendungen. Ubuntu in industriellen und IoT-Anwendungen Ubuntu wird zunehmend als Grundlage für IoT- und Automatisierungslösungen verwendet – dank: Ubuntu CoreMinimalistische, containerbasierte Ubuntu-Version speziell für Embedded-Anwendungen. Zuverlässigkeit unter hoher LastIdeal für Echtzeitdatenverarbeitung auf Edge-Geräten. Großes ÖkosystemIntegration mit Tools wie MQTT, Node-RED, Grafana, Prometheus, OPC UA und Modbus. Remote-Management und OTA-UpdatesSicheres Update- und Gerätemanagement über Canonical Snapcraft oder benutzerdefinierte Lösungen. Gängige Ubuntu-Versionen Version Einsatzzweck Support Ubuntu Desktop Workstations / GUI 5 Jahre (LTS) Ubuntu Server Webserver / Backends 5 Jahre (LTS) Ubuntu Core Embedded / IoT OTA-Updates / Container Ubuntu Cloud Cloud- & virtuelle Umgebungen Für Skalierung optimiert Weitere Informationen Möchten Sie Ubuntu in Ihren industriellen Anwendungen oder IoT-Projekten einsetzen? Thingsdata unterstützt Sie mit Hardwarelösungen, Konnektivität und Edge-Integrationen. Kontaktieren Sie uns unter +31-(0)85-0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unsere industriellen Produkte und Ubuntu-kompatiblen Lösungen im Thingsdata-Webshop.
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SPS
Was ist eine SPS? Eine SPS (speicherprogrammierbare Steuerung) ist ein industrieller Mikrocontroller, der speziell dafür entwickelt wurde, Maschinen, Prozesse und Systeme automatisch zu steuern. Die SPS liest Signale von Sensoren oder anderen Eingabegeräten aus, verarbeitet diese nach vorab definierter Logik und steuert daraufhin Ausgabekomponenten wie Motoren, Ventile oder Relais. SPS-Systeme bilden das Rückgrat moderner Industrieautomatisierung und sind ausgelegt für den dauerhaften Einsatz unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen – etwa bei Staub, Vibrationen, Feuchtigkeit oder elektromagnetischen Störungen. Wie funktioniert eine SPS? Eine SPS arbeitet in einem zyklischen Ablauf (Scan-Zyklus), bestehend aus: Einlesen der EingängeSensoren, Taster, Schalter und Messgeräte senden Signale an die SPS. Verarbeitung der LogikDie SPS vergleicht die Eingaben mit der programmierten Steuerlogik (oft in Ladder-Diagrammen, Funktionsbausteinen oder strukturiertem Text gemäß IEC 61131-3). Ausgabe der SteuerbefehleDie berechneten Ergebnisse werden an Aktoren wie Lampen, Motoren oder Ventile gesendet. Diagnose & KommunikationDie SPS überwacht den Systemzustand und kommuniziert mit HMI-, SCADA- oder MES-Systemen. Hauptkomponenten einer SPS CPU (Central Processing Unit) – Führt die Programmlogik aus Ein-/Ausgangsmodule (I/O) – Binden digitale und analoge Signale ein Stromversorgung – Versorgt das gesamte SPS-System mit Energie Kommunikationsmodule – Unterstützen Feldbusprotokolle wie Modbus, CAN, Profibus, Ethernet/IP Programmiersoftware – Zum Beispiel Codesys, TIA Portal oder GX Works Anwendungsbereiche von SPS-Systemen SPS werden in nahezu allen Industriezweigen eingesetzt, in denen Maschinen oder Prozesse automatisiert gesteuert werden: Maschinenbau & industrielle FertigungSteuerung von Robotern, Förderanlagen, Montageprozessen GebäudeautomationLichtsteuerung, HLK-Systeme, Zugangskontrolle Wasseraufbereitung & InfrastrukturÜberwachung von Pumpen, Ventilen, Füllständen und Alarmsystemen Energie & VersorgungsunternehmenMess- und Regeltechnik in Umspannwerken und für Netzüberwachung Landwirtschaft & LebensmittelindustrieSteuerung von Dosier-, Verpackungs- und Temperaturregelungsanlagen Vorteile von SPS-Systemen Hohe ZuverlässigkeitEntwickelt für den 24/7-Betrieb in industriellen Umgebungen Modularität & SkalierbarkeitLeicht erweiterbar mit zusätzlichen I/O- oder Kommunikationsmodulen EchtzeitverarbeitungSehr schnelle Signalverarbeitung – essenziell für zeitkritische Anwendungen Langlebigkeit & WartungsfreundlichkeitAustauschbare Module und umfangreiche Diagnosefunktionen Standardisierte KommunikationUnterstützung gängiger Protokolle wie OPC UA, MQTT und Modbus Vergleich: SPS vs. andere Steuerungssysteme Merkmal SPS PC-basierte Steuerung Embedded Controller Zuverlässigkeit Sehr hoch Geringer (Standardbetriebssystem) Abhängig von der Hardware Programmierung IEC 61131-3 Frei wählbare Programmiersprachen Häufig herstellerspezifisch Wartung Einfach mit Diagnosetools Komplexer Anwendungsspezifisch Kosten Mittel Niedrig bis hoch Variabel Weitere Informationen Möchten Sie eine SPS in Ihrer industriellen Umgebung einsetzen? Thingsdata unterstützt Sie mit SPS-kompatibler Hardware, Kommunikationslösungen und IoT-Integrationen. Kontaktieren Sie uns unter +31-85-0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie passende SPS-Produkte im Thingsdata-Webshop.
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RS232
Was ist ein Modbus-Gateway? Ein Modbus-Gateway ist eine Kommunikationsschnittstelle, die Daten zwischen Modbus-Netzwerken und anderen Protokollen oder Systemen übersetzt. Das Gateway konvertiert Register, Datenstrukturen und Nachrichtenformate zwischen Modbus RTU (seriell), Modbus TCP (Ethernet) und z. B. BACnet, MQTT, OPC UA, M-Bus oder proprietären Protokollen. So lassen sich Geräte und Systeme integrieren, die normalerweise nicht direkt miteinander kommunizieren können – etwa ältere SPS-Systeme (SPS), Sensoren oder Zähler mit modernen SCADA-, IoT- oder BMS-Lösungen. Modbus ist eines der am weitesten verbreiteten Protokolle in der industriellen Kommunikation und wird häufig in Steuerungen, Messsystemen und Bedienpanels eingesetzt. Was macht ein Modbus-Gateway? Ein Modbus-Gateway übernimmt vielfältige Funktionen, darunter: ProtokollkonvertierungZ. B. von Modbus RTU ↔ Modbus TCP, oder von Modbus zu BACnet/IP, MQTT, OPC UA Register-Mapping & ReorganisationZuweisung oder Neustrukturierung von Modbus-Registern – z. B. um ältere Slaves zu emulieren Master/Slave-UmwandlungVerbindet mehrere Modbus-Master mit Slaves oder sogar mit anderen Master-Geräten DatenvirtualisierungUmwandlung von Modbus-Daten in JSON, tag-basierte Strukturen oder Cloud-kompatible Formate SchnittstellenkonvertierungAnbindung von RS232/RS485 an moderne Netzwerke wie Ethernet, Wi-Fi oder LTE Typische Einsatzbereiche von Modbus-Gateways Modbus-Gateways kommen in vielen Branchen und Szenarien zum Einsatz, z. B.: GebäudeautomationIntegration von HLK-Regelungen, Beleuchtung oder Energiezählern in BACnet-Systeme Industrielle AutomatisierungAnbindung älterer Modbus-Geräte an moderne SCADA-, MES- oder ERP-Systeme Remote Monitoring & IoTDatenübertragung über MQTT oder HTTPS in Cloudplattformen für Auswertung und Alarmierung Migration & RetrofitEinbindung veralteter Anlagen in neue Systemarchitekturen ohne komplette Erneuerung Energiemanagement & SubmeteringAuslesen von Modbus-Zählern und Visualisierung in Energiemanagementsystemen oder Dashboards Beispielhafte Gateway-Konvertierungen Modbus RTU ↔ Modbus TCP Modbus ↔ BACnet/IP Modbus ↔ MQTT (für Cloud-Integration und IoT) Modbus ↔ OPC UA Modbus ↔ JSON über HTTP(S) Vorteile von Modbus-Gateways Protokollunabhängige IntegrationVerbindet Geräte unterschiedlicher Hersteller und Generationen Zuverlässigkeit und GeschwindigkeitGeringe Latenzzeiten – geeignet für Echtzeitanwendungen Flexibel und skalierbarUnterstützt mehrere Masters, Slaves und Datenpunkte gleichzeitig Einfache EinrichtungMeist über Weboberfläche oder spezielle Konfigurationstools KostenersparnisBestehende Infrastruktur bleibt erhalten – keine komplette Systemumstellung nötig Weitere Informationen Möchten Sie Modbus-Gateways in Ihre industrielle Umgebung oder IoT-Plattform integrieren? Thingsdata unterstützt Sie bei der Auswahl, Konfiguration und Implementierung. Kontaktieren Sie uns unter +31-85-0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unsere Modbus-kompatiblen Gateways im Thingsdata-Webshop.
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eSIM Bootstrap Profil
Was ist ein Bootstrap-Profil? Ein eSIM-Bootstrap-Profil ist eine vorkonfigurierte, initiale Netzwerkeinstellung auf einer eSIM (embedded SIM), die es einem Gerät ermöglicht, bei der ersten Aktivierung eine Verbindung zu einem Mobilfunknetz herzustellen – z. B. während der Fertigung oder direkt im Feld. Dieses Profil enthält grundlegende Verbindungsdaten wie eine IMSI (International Mobile Subscriber Identity), Authentifizierungsinformationen und die Adresse der eSIM-Managementplattform (SM-DP+). Ohne ein Bootstrap-Profil kann ein eSIM-fähiges Gerät keine erste Netzverbindung aufbauen und somit keine weiteren SIM-Profile aus der Ferne empfangen oder konfigurieren. Warum ist ein Bootstrap-Profil wichtig? Ermöglicht die erste NetzverbindungOhne Bootstrap-Profil ist keine Kommunikation mit dem eSIM-Managementsystem möglich. Grundlage für Remote SIM Provisioning (RSP)Es stellt die Verbindung zum Subscription Manager Data Preparation (SM-DP+) her, um weitere oder finale Profile zu laden. Erleichtert MasseneinsätzeHersteller können Geräte mit einem universellen Bootstrap-Profil ausstatten, das weltweit funktioniert – ideal für globale Rollouts. Ermöglicht Zero-Touch-ProvisioningNach dem Einschalten stellt das Gerät automatisch die Verbindung her, lädt das Zielprofil und konfiguriert sich selbstständig. Was enthält ein eSIM-Bootstrap-Profil? Eine temporäre IMSI und Authentifizierungsschlüssel Die SM-DP+ Adresse der Provisioning-Plattform Grundlegende Netzwerkparameter Sicherheitszertifikate für verschlüsselte Kommunikation (Optional) Roamingfähigkeit für globale Konnektivität Bootstrap-Profile sind funktional eingeschränkt und dienen ausschließlich der initialen Verbindung – nicht dem dauerhaften Betrieb. Wie funktioniert das in der Praxis? Installation im WerkDie eSIM wird vom Hersteller oder über einen Secure-Element-Anbieter mit dem Bootstrap-Profil programmiert. ErstaktivierungBeim Einschalten versucht das Gerät automatisch, eine Netzverbindung auf Basis des Bootstrap-Profils herzustellen. Verbindung mit SM-DP+Die eSIM verbindet sich sicher mit dem eSIM-Managementsystem und erhält Anweisungen zum Profil-Download. Download des operativen ProfilsDas Gerät lädt ein kundenspezifisches oder anwendungsspezifisches SIM-Profil herunter. Deaktivierung oder Überschreibung des Bootstrap-ProfilsIn den meisten Fällen wird das ursprüngliche Profil anschließend deaktiviert oder entfernt. Vorteile von eSIM-Bootstrap-Profilen in IoT-Projekten Schnelle Inbetriebnahme ohne physische SIM-Karte Weniger manuelle Konfiguration, geringere Installationskosten Globale Einsatzfähigkeit durch Roaming- oder Multi-IMSI-Profile Hohe Skalierbarkeit für OEMs und Systemintegratoren Remote Lifecycle Management über zentrale eSIM-Plattformen Weitere Informationen Möchten Sie eSIM-Bootstrap-Profile in Ihrem IoT-Projekt einsetzen? Thingsdata unterstützt Sie bei der Vorprogrammierung von eSIMs, der Verwaltung über SM-DP+ Plattformen und der Implementierung dynamischer SIM-Profile. Kontaktieren Sie uns unter +31-85-0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unsere eSIM-Lösungen im Thingsdata-Webshop.
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BACnet Gateway
Was ist ein BACnet-Gateway? Ein BACnet-Gateway ist ein Gerät oder eine Softwarekomponente, die als Schnittstelle zwischen verschiedenen Kommunikationsprotokollen dient – etwa zwischen Modbus, KNX oder M-Bus und einem BACnet-Netzwerk. Das Gateway übernimmt die Übersetzung von Datenstrukturen, Adressierungen und Befehlen, sodass Geräte, die eigentlich nicht kompatibel sind, nahtlos miteinander kommunizieren können. BACnet (Building Automation and Control Networks) ist ein weltweit akzeptierter Kommunikationsstandard für die Gebäudeautomation, definiert in der Norm ASHRAE 135. Er wird u. a. in HLK-Systemen, Beleuchtung, Sicherheits- und Energiemanagementsystemen eingesetzt. Warum ein BACnet-Gateway verwenden? In modernen Gebäuden kommt Technik verschiedenster Hersteller zum Einsatz – oft mit unterschiedlichen Protokollen. Ein BACnet-Gateway fungiert hier als Brücke und ermöglicht: Weiterverwendung vorhandener Geräte in BACnet-basierten Systemen Integration neuer Komponenten, ohne die bestehende Infrastruktur zu verändern Zentralisierung von Datenströmen in Richtung eines BACnet-basierten Gebäudemanagementsystems (BMS) Was macht ein BACnet-Gateway technisch? ProtokollübersetzungWandelt Datenpunkte z. B. von Modbus, KNX oder M-Bus in BACnet-Objekte um (z. B. Analog Input, Binary Output) AdresskonvertierungOrdnet Adressen und Register korrekt für das Zielprotokoll zu Polling und BufferingFragt regelmäßig Daten von Nicht-BACnet-Geräten ab und stellt sie für BACnet-Controller bereit Geräte-Mapping und TaggingErlaubt es, Geräte logisch zu gruppieren und mit klaren Bezeichnungen zu versehen Unterstützung mehrerer SchnittstellenOft mit RS485, Ethernet, Wi-Fi oder USB ausgestattet – für flexible Netzwerkanbindung Anwendungsbeispiele für BACnet-Gateways Integration von HLK-SystemenAnbindung von Modbus-Sensoren oder Lüftungsgeräten an ein BACnet-BMS EnergieüberwachungÜbersetzung von Verbrauchsdaten aus M-Bus- oder Modbus-Zählern in BACnet Zutrittskontrolle und GebäudesicherheitVerbindung von Sicherheitssystemen mit BACnet-Visualisierungslösungen Lichtsteuerung und SzenenmanagementEinbindung von KNX- oder DALI-Leuchten in BACnet-Umgebungen Modernisierung bestehender SystemeBACnet-Integration ohne Austausch der Altgeräte (Retrofit) Vorteile von BACnet-Gateways KosteneffizienzBestehende Geräte bleiben erhalten – kein kompletter Systemaustausch nötig Hohe FlexibilitätUnterstützung mehrerer Protokolle und physikalischer Schnittstellen SkalierbarkeitZusätzliche Geräte lassen sich ohne große Netzwerkanpassungen integrieren StandardisierungEinheitliche Kommunikation über BACnet-Objektmodelle Einfache InbetriebnahmeMeist über Weboberfläche oder Mapping-Tools konfigurierbar Weitere Informationen Möchten Sie wissen, wie ein BACnet-Gateway in Ihr Automatisierungsprojekt passt? Thingsdata unterstützt Sie bei der Auswahl und Integration geeigneter Schnittstellenlösungen. Kontaktieren Sie uns unter +31-85-0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unser Angebot im Thingsdata-Webshop.
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Mbus Gateway
Was ist ein M-Bus-Gateway? Ein M-Bus-Gateway ist ein Protokollwandler, der Messdaten von Geräten im M-Bus-Netzwerk (Meter-Bus) in andere Industrieprotokolle übersetzt – z. B. Modbus, BACnet, MQTT oder JSON. Der M-Bus ist ein europäischer Standard (EN 13757) zur Fernauslesung von Verbrauchszählern – etwa für Wärme, Wasser, Gas oder Strom. Mit einem M-Bus-Gateway lassen sich diese Messdaten zentral überwachen, verwalten und in Gebäudeleittechniksysteme (GLT), SCADA-Lösungen oder IoT-Plattformen integrieren. Was macht ein M-Bus-Gateway? Ein M-Bus-Gateway bildet die Schnittstelle zwischen dem M-Bus (mit den Zählern als „Slaves“) und dem System, das die Daten auslesen oder visualisieren soll. Zu den zentralen Funktionen zählen: Abfrage (Polling) der Zähler im M-Bus-Netz Dekodierung und Strukturierung der Rohdaten Protokollkonvertierung in Modbus RTU/TCP, BACnet/IP, MQTT, JSON usw. Datenkonsolidierung in Form von Registern, Objekten oder Datenpunkten Zentralisiertes Gerätemanagement über eine einheitliche Schnittstelle Warum ein M-Bus-Gateway einsetzen? Zentrale Datenerfassung aller Verbrauchszähler in einem System Kompatibilität mit GLT-Systemen ohne native M-Bus-Unterstützung Reduktion von Verkabelung und Hardwarekosten, da viele Zähler über eine Gateway-Einheit eingebunden werden Echtzeit-Einblick in Energieverbrauch und Anlagenstatus Automatisierte Energiedatenerfassung und Rechnungsstellung Typische Einsatzbereiche für M-Bus-Gateways GebäudeautomationIntegration von Wärme-, Wasser- und Stromzählern in BACnet- oder Modbus-basierte Systeme Energiemonitoring und SubmeteringErfassung von Verbräuchen pro Etage, Einheit oder Raum Smart Metering in Wohnanlagen oder ZweckbautenÜberwachung von Verbrauch und Kosten je Einheit oder Zone Industrie und ProduktionsumgebungenAnalyse des Energieverbrauchs von Maschinen, Prozessen oder HLK-Systemen Fernüberwachung über IoT-NetzwerkeM-Bus-Auslesung über MQTT oder HTTPS zur Cloud-Anbindung Vorteile von M-Bus-Gateways Bidirektionale KommunikationNeben Datenauslesung auch Remote-Konfiguration oder Reset möglich Unterstützung für viele ZählerEin Gateway kann meist bis zu 60 oder mehr M-Bus-Slaves verwalten Vielseitige ProtokollunterstützungModbus RTU/TCP, BACnet/IP, MQTT, JSON über HTTP(S), REST-APIs Flexible KonnektivitätRS232/RS485, Ethernet, Wi-Fi oder LTE – je nach Modell Benutzerfreundliche KonfigurationMeist über Webinterface oder Softwaretool zur einfachen Zuordnung und Diagnose Weitere Informationen Sie möchten M-Bus-Gateways in Ihre Gebäude- oder Energiedatenerfassung integrieren? Thingsdata unterstützt Sie bei der Auswahl und Implementierung passender Lösungen für Zählerintegration, Protokollumwandlung und IoT-Anbindung. Kontaktieren Sie uns unter +31 (0)85 0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unsere M-Bus-kompatiblen Gateways und Lösungen im Thingsdata-Webshop.
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Modbus Gateway
Was ist ein Modbus-Gateway? Ein Modbus-Gateway ist eine Kommunikationsschnittstelle, die Daten zwischen Modbus-Netzwerken und anderen Protokollen oder Systemen übersetzt. Das Gateway konvertiert Register, Datenstrukturen und Nachrichtenformate zwischen Modbus RTU (seriell), Modbus TCP (Ethernet) und z. B. BACnet, MQTT, OPC UA, M-Bus oder proprietären Protokollen. So lassen sich Geräte und Systeme integrieren, die normalerweise nicht direkt miteinander kommunizieren können – etwa ältere SPS-Systeme (SPS), Sensoren oder Zähler mit modernen SCADA-, IoT- oder BMS-Lösungen. Modbus ist eines der am weitesten verbreiteten Protokolle in der industriellen Kommunikation und wird häufig in Steuerungen, Messsystemen und Bedienpanels eingesetzt. Was macht ein Modbus-Gateway? Ein Modbus-Gateway übernimmt vielfältige Funktionen, darunter: ProtokollkonvertierungZ. B. von Modbus RTU ↔ Modbus TCP, oder von Modbus zu BACnet/IP, MQTT, OPC UA Register-Mapping & ReorganisationZuweisung oder Neustrukturierung von Modbus-Registern – z. B. um ältere Slaves zu emulieren Master/Slave-UmwandlungVerbindet mehrere Modbus-Master mit Slaves oder sogar mit anderen Master-Geräten DatenvirtualisierungUmwandlung von Modbus-Daten in JSON, tag-basierte Strukturen oder Cloud-kompatible Formate SchnittstellenkonvertierungAnbindung von RS232/RS485 an moderne Netzwerke wie Ethernet, Wi-Fi oder LTE Typische Einsatzbereiche von Modbus-Gateways Modbus-Gateways kommen in vielen Branchen und Szenarien zum Einsatz, z. B.: GebäudeautomationIntegration von HLK-Regelungen, Beleuchtung oder Energiezählern in BACnet-Systeme Industrielle AutomatisierungAnbindung älterer Modbus-Geräte an moderne SCADA-, MES- oder ERP-Systeme Remote Monitoring & IoTDatenübertragung über MQTT oder HTTPS in Cloudplattformen für Auswertung und Alarmierung Migration & RetrofitEinbindung veralteter Anlagen in neue Systemarchitekturen ohne komplette Erneuerung Energiemanagement & SubmeteringAuslesen von Modbus-Zählern und Visualisierung in Energiemanagementsystemen oder Dashboards Beispielhafte Gateway-Konvertierungen Modbus RTU ↔ Modbus TCP Modbus ↔ BACnet/IP Modbus ↔ MQTT (für Cloud-Integration und IoT) Modbus ↔ OPC UA Modbus ↔ JSON über HTTP(S) Vorteile von Modbus-Gateways Protokollunabhängige IntegrationVerbindet Geräte unterschiedlicher Hersteller und Generationen Zuverlässigkeit und GeschwindigkeitGeringe Latenzzeiten – geeignet für Echtzeitanwendungen Flexibel und skalierbarUnterstützt mehrere Masters, Slaves und Datenpunkte gleichzeitig Einfache EinrichtungMeist über Weboberfläche oder spezielle Konfigurationstools KostenersparnisBestehende Infrastruktur bleibt erhalten – keine komplette Systemumstellung nötig Weitere Informationen Möchten Sie Modbus-Gateways in Ihre industrielle Umgebung oder IoT-Plattform integrieren? Thingsdata unterstützt Sie bei der Auswahl, Konfiguration und Implementierung. Kontaktieren Sie uns unter +31-85-0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unsere Modbus-kompatiblen Gateways im Thingsdata-Webshop.
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LTE UE
Was ist LTE UE? LTE UE (User Equipment) bezeichnet alle Endgeräte, die sich mit einem LTE- (4G-)Netzwerk verbinden – etwa Router, Modems, Smartphones, Asset-Tracker oder industrielle IoT-Geräte. Diese Geräte werden in sogenannte LTE-Kategorien (LTE Cat) eingeteilt. Diese Kategorien definieren die Netzwerkkapazität, Maximalgeschwindigkeit und Leistungseigenschaften eines Geräts. LTE-Basisstationen (eNodeBs) erkennen anhand der Kategorie, mit welchen Fähigkeiten ein Gerät ausgestattet ist – etwa hinsichtlich Downlink-/Uplink-Geschwindigkeit, Antennekonfiguration und Latenzverhalten. Warum sind LTE-UE-Kategorien wichtig? LTE-Geräte unterscheiden sich in folgenden Punkten: Maximale Datenrate Anzahl der Antennen und unterstützten Frequenzbänder Duplex-Modi (FDD oder TDD) Energieeffizienz Einsatzszenario (stationär oder mobil) Die gewählte LTE Cat beeinflusst maßgeblich die Leistung – besonders bei IoT-Anwendungen, bei denen Stromverbrauch, Zuverlässigkeit und Netzabdeckung entscheidend sind. Übersicht gängiger LTE-UE-Kategorien LTE Cat Downlink max. Uplink max. Typische Anwendung Cat 0 1 Mbps 1 Mbps Low-Power-IoT (Sensoren, Zähler) Cat 1 10 Mbps 5 Mbps Universelle IoT-Anwendungen, Tracker Cat 3 100 Mbps 50 Mbps Smartphones, Router Cat 4 150 Mbps 50 Mbps Industrielle Router, M2M-Kommunikation Cat 6 300 Mbps 50 Mbps Router mit Carrier Aggregation Cat 7+ ≥300 Mbps ≥100 Mbps Hochleistungsgeräte, 4G-Fallback bei 5G Cat M1 1 Mbps 1 Mbps LTE-M (Low Power Wide Area) Cat NB1 ~60 Kbps ~30 Kbps NB-IoT, extrem stromsparend Relevante Kategorien für IoT LTE Cat 1 Guter Kompromiss zwischen Datenrate und Energieverbrauch Unterstützt in nahezu allen LTE-Netzen Häufig eingesetzt für Asset-Tracking, Gateways und Telematiklösungen LTE Cat M1 (LTE-M) Speziell für IoT konzipiert Niedrige Latenz, gute Gebäudedurchdringung Ideal für batteriebetriebene Geräte mit mittlerem Datenbedarf LTE Cat NB1 (NB-IoT) Sehr geringer Energieverbrauch Für kleine Datenmengen, nicht für Echtzeitkommunikation geeignet Perfekt für Zähler, Sensoren und einfache Melder Was bestimmt die LTE-Kategorie eines Geräts? Die LTE Cat eines Geräts wird bestimmt durch: Die verbaute Modem-Chipset-Generation Die Anzahl unterstützter Antennen (MIMO) Die unterstützten Frequenzbänder Verfügbare Funktionen wie VoLTE, Carrier Aggregation usw. Ein LTE-Cat-1-Modem kann technisch nie die Leistung eines Cat-6-Modems erreichen – unabhängig vom Netzwerk. Warum sind LTE-UE-Kategorien für Thingsdata-Kunden relevant? Gezielte Geräteauswahl je nach Bandbreite, Strombedarf und Anwendungsumfeld Abstimmung auf das Netzprofil (z. B. NB-IoT vs. Full-LTE) Kostenoptimierung durch bedarfsgerechte Hardware Zukunftssicherheit – Vorbereitung auf die Abschaltung von 2G/3G Thingsdata & LTE-UE-Lösungen Thingsdata liefert ein umfangreiches Portfolio an LTE-Hardware und Konnektivitätslösungen: Router und Modems von Teltonika, Robustel und Peplink mit verschiedenen LTE-Kategorien eSIM-Konnektivität optimiert für Cat 1, Cat M1 und NB-IoT Beratung bei der Geräteauswahl für spezifische Anforderungen (z. B. Indoor, mobil, unterirdisch) Geräteverwaltungsplattformen für Rollouts und Performanceüberwachung Weitere Informationen Sie möchten wissen, welche LTE-UE-Kategorie für Ihre Anwendung am besten geeignet ist? Thingsdata unterstützt Sie bei der Auswahl der richtigen Hardware, der Netzintegration und bei Konnektivitätsfragen. Kontaktieren Sie uns unter +31-85-0443500 oder info@thingsdata.com, oder entdecken Sie unsere LTE-fähigen Geräte im Thingsdata-Webshop.
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Docker Container
Ein Docker-Container ist eine Standard-Softwareeinheit, die Code und all dessen Abhängigkeiten verpackt, so dass die Anwendung schnell und zuverlässig von einer Computerumgebung in eine andere übertragen werden kann.
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